Prinz Philip und Prinz Daniel von Schweden teilen ein gemeinsames Schicksal!

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Prinz Philip von England
Prinz Philip von England © WPA Pool/Getty Images

Prinz Philip (96) und Prinz Daniel (43) haben eine besondere Sache gemeinsam: Sie stehen beide im Schatten einer starken und erfolgreichen Frau. Zwar ist Victoria von Schweden (40) noch keine Königin wie Queen Elisabeth II (91), dennoch ist sie auf dem guten Weg und wird von ihrem Volk bereits genauso in Empfang genommen. Für ebenso starke Männer wie Prinz Philip und Prinz Daniel kann dies oftmals sehr unangenehm sein. Schließlich möchten Sie von Natur aus die Rolle des Stärkeren übernehmen und nicht umgekehrt. Dass sie trotz allem so gut damit umgehen, zeigt wie sehr sie ihre Königinnen lieben.

Königin Elisabeth II und Prinz Philip
Königin Elisabeth II und Prinz Philip © Chris Jackson/Getty Images

Doch die untypische Rollenverteilung kann sich durchaus auch negativ auf das Wohlbefinden der royalen Schattenmänner auswirken. Das beste Beispiel dafür, stellt die Beziehung zwischen Prinz Claus der Niederlande (†76) und der ehemaligen Königin Beatrix (79) dar. In ihrem Schatten zu stehen hat dem niederländischen Prinzen sehr zugesetzt. In Folge dessen wurde er depressiv. Andere wiederum wie Prinz Henrik von Dänemark (83), wurde an der Seite von Königin Margrethe (77) im Alter immer seniler. Doch Prinz Philip dagegen ist sich seiner Linie immer treu geblieben und hat sich schnell mit seiner Rolle abgefunden. Statt sich selbst ins Rampenlicht zu rücken oder gar zu bemitleiden, hat er seine Ehefrau Elisabeth II immer unterstützt. Sie selbst sagt, dass sie es ohne ihn niemals 65 Jahre auf dem Thron durchgehalten hätte.

Prinzessin Victoria und Prinz Daniel
Prinzessin Victoria und Prinz Daniel © Pascal Le Segretain/Getty Images

Prinz Daniel war vor seiner Ehe mit Prinzessin Victoria ein ganz normaler Fitnesstrainer. Direkt an der Hochzeit bekam er vom König bereits einen Adelstitel verliehen. Seine Familie und er wurden von der schwedischen Königsfamilie von Anfang an herzlich aufgenommen. Ohne seine Rolle je in Frage gestellt zu haben, kümmert er sich fortan liebevoll um ihre gemeinsamen Kinder Estelle und Oscar und hält seiner Ehefrau den Rücken frei.

Für Prinz Philip wäre dies überhaupt nicht vorstellbar gewesen. Er hatte es zu Beginn seiner Amtszeit etwas schwieriger. Denn er musste nicht nur zum anglikanischen Glauben wechseln, sondern auch noch als ehemaliger „Prinz von Griechenland und Dänemark“ seinen Titel und Nachnamen aufgeben. Aber er hat seine royale Aufgabe all die Jahre mit Bravur gemeistert und sich nun mit 96 Jahren seine Rente redlich verdient. Bleibt zu hoffen, dass auch Prinz Daniel mit seiner Rolle im Schatten von Prinzessin Victoria so zufrieden bleibt.

 

 

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